"Es hat sich selbst aus mir gemalt"
Gemälde-Sonderausstellung

Das Joachim-Ringelnatz-Museum und das Schloss Ritzebüttel zeigen gemeinsam eine große Sonderausstellung, die den Maler Joachim Ringelnatz (1883-1934) in all seinen Facetten erlebbar macht.
Es handelt sich um eine häuserübergreifende Ausstellung: Während im Schloss Ritzebüttel die Ölgemälde von Ringelnatz zu sehen sind, werden ergänzend hierzu im Joachim-Ringelnatz-Museum die Aquarelle, das dichterische Werk und das Leben von Joachim Ringelnatz publikumswirksam vermittelt.
„Ringelnatz malt Eindrücke. Ringelnatz malt Einfälle. Ringelnatz malt Visionen“,
schrieb bereits in den 1920er Jahren ein begeisterter Kunstkritiker.
Für die Ausstellung waren viele private Leihgeber bereit, ihre Ringelnatz-Schätze zur Verfügung zu stellen, Gemälde, die bisher nicht öffentlich zu sehen waren.
Zu den Ausstellungen wird es begleitende Veranstaltungen geben, die Termine werden auf der Homepage des Museums www.ringelnatzmuseum.de veröffentlicht.
Im Rahmen der Sonderausstellunglädt das Joachim-Ringelnatz-Museum zu einer besonderen Führung mit dem Kunsthistoriker Wilko Austermann, Direktor des Museums gegenstandsfreier Kunst in Otterndorf, ein.
Die Führung findet am Mittwoch, 10. Juni 2026, um 15 Uhr statt. Gemeinsam mit Erika Fischer führt Wilko Austermann durch die Ausstellung und eröffnet den Besucher neue Perspektiven auf das malerische Werk Joachim Ringelnatz.
„Ringelnatz bewegte sich selbstverständlich in den Künstlerkreisen der Weimarer Republik. Seine Bilder zeigen, dass er nicht nur ein bedeutender Schriftsteller, sondern auch ein eigenständiger und bemerkenswerter Maler seiner Zeit war“, erläutert Kunsthistoriker Wilko Austermann.
Die Führung bietet Gelegenheit, Ringelnatz als bildenden Künstler kennenzulernen und seine Malerei aus kunsthistorischer Perspektive zu betrachten.
Der Eintritt beträgt 3 Euro für das Schloss Ritzebüttel sowie 3 Euro für die Führung. Das Joachim-Ringelnatz-Museum bittet um Anmeldung unter Telefon 04721 394411 oder ringelnatz@ewetel.net, weitere Informationen unter www.ringelnatzmuseum.de.